Frühjahrsschnitt an Rosen
Wenn die Forsythien blühen, sind die letzten harten Fröste meist vorbei. Dann wird es Zeit nachzuschauen, ob die Rosen den Winter gut überstanden haben.
Beetrosen werden auf ca. 20 cm Höhe, Edelrosen auf etwa 40 cm zurückgeschnitten. Zuerst entfernt man altes oder gar erfrorens Holz dicht am Ansatz eines gesunden Haupttriebes. Die verbleibenden starken Jungtriebe werden so eingekürzt, dass auch hier das letzte Auge nach außen zeigt. Je stärker der Rückschnitt, desto kräftiger werden die Neutriebe.
An mehrmals blühenden Sorten von Strauchrosen werden die Triebe auf die Hälfte ihrer Länge eingekürzt. Der Neuaustrieb blüht schon im Sommer. Ältere Haupttriebe werden tief unten im Astwerk entfernt. Wenn möglich direkt über der Abzweigung eines jungen, starken Seitentriebes. Dünne Seitentriebe, an denen noch Hagebutten des vorherigen Spätsommers hängen, kürzt man abschließend etwas ein.
Ramblerrosen blühen an den dicken, langen Trieben des Vorjahres. Sie werdne nicht eingekürzt. Einige entfernt man aber ganz, wenn das Geäst zu mächtig ist. Statt Langtriebe einzeln zu entfernen, kann man auch die Haupttriebe einkürzen und so Pflanzen bändigen, die zu üppig werden. Dünne Seitentriebe, die weniger als bleistiftstartk aind, kürzt man um die Hälfte ein.
Kategorie: 03 - März, Arbeitskalender, Garten
zurück


Kommentar hinzufügen