16.02.2009 10:49 Alter: 3 Jahre

Erste Schulbesichtigung

Letzte Woche Donnerstag und Freitag hatte die Elisabeth-Schule in Marburg ihre Pforten für interessierte Eltern und Kinder geöffnet.

Donnerstag Abend trafen sich die Eltern der Kinder, die eventuell auf die Elisabeth-Schule in Marburg gehen wollen. Der Direktor und das Kollegium stellten das Schulkonzept und die Besonderheiten ihrer Schule vor.

Am Freitag Morgen war dann Tag der offenen Tür. Es gab Hospitationsmöglichkeiten für die Kinder und man konnte sich das Schulgebäude und -gelände in Ruhe angucken. Obwohl Ruhe relativ ist. Bei 1300 Schülern, knapp 100 Lehrern und ungefähr 500 Interessierten...!

Das Schulprogramm und weitere Informationen über diese Schule findet man auf deren Opens external link in new windowHomepage, die ich persönlich sehr übersichtlich und informativ finde.

Dieser erste Besichtigungstermin einer weiterführenden Schule hat die Entscheidung nicht einfacher gemacht. Jetzt ist es wirklich wichtig, sich die anderen Gymnasien in Marburg auch anzuschauen. Da die Konzepte im wesentlichen kaum Unterschiede haben, zählt der persönliche Eindruck, den Gebäude, Umfeld, Lehrer und Schüler hinterlassen.

Positiv aufgefallen ist uns:

  • Ein junges Kollegium
  • Die belegten Käsestangen waren lecker (1,30 €/Stück)
  • Schöne, neue Cafeteria
  • teilweise neue, saubere, nicht stinkende Toilletten
  • Sehr gute und informative Schulführung von Schülern aus der 10. Klasse
  • Interessante Physik- und Chemieexperimente für 5. und 6. Klässler, um die Neugierde zu schüren - leider nur jeweils 5 Doppelstunden in zwei Schuljahren.
  • Eigener Schulhof und Gebäudetrakt für die Unterstufe
  • gutes Ganztags- und Nachmittagskonzept, mit Hausaufgabenbetreuung und verschiedenen AG's.

Negativ aufgefallen ist uns:

  • ehemalige Mädchenschule, immer noch 60% Mädchen. Schulleiter meint, dass in den nächsten Jahren "Jungen-Integration" stattfinden muss.
  • Unübersichtliches Schulgebäude mit mehreren Trakten.
  • Keine Möglichkeit, trotz Tag der offenen Tür, sich die naturwissenschaftlichen Räume anzugucken (unfreundliche Fach-Lehrer)
  • Biologie-Sammlung macht einen spärlichen Eindruck
  • Naturwissenschaftlicher Schwerpunkt ist nicht wie angekündigt vorhanden. - Eher Sprachen
  • Kein Computer-Unterricht. Laptop-Klassen (250 €) die dieses hauptsächlich im Mathe-Unterricht als Taschenrechner benutzen.

Unseren Sohn haben die Käsestangen und das Chemie-Experiment überzeugt, unbedingt diese "MLS" zu besuchen. Na, mal schauen, was er sagt, wenn wir uns die richtige Martin-Luther-Schule anschauen.


Kategorie: Kinder, Schule

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