20.10.2011 18:22 Alter: 214 Tage

eBook Reader

Die Schwiegermutter wünscht sich einen eBook-Reader zum Geburtstag. Schöne Idee, denn wenn man so viel auf Reisen geht wie sie, ist es ärgerlich immer eine schwere Büchertasche mit sich zu schleppen...

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... mit so einem eBook-Reader kann man dann doch eine ganze Menge Gewicht sparen.

Ob aber so ein eBook-Reader das gedruckte Buch ersetzen kann, ist die Frage.

Denn es fehlt das Gefühl echte Seiten umblättern zu können und der typische Geruch eines Buches. Es fehlt aber auch glücklicherweise das Gewicht eines gedruckten Buches, sodass man auch umfangreiche Bibliotheken problemlos transportieren kann.

Außerdem bieten viele öffentliche Büchereien die Möglichkeit sich auch eBooks auszuleihen. Ohne auf Öffnungszeiten achten zu müssen, kann man bequem in digitalen Übersichten stöbern.

Auch sperrige Tageszeitungen lassen sich mit solch einem Reader bequemer lesen. Immer mehr Verlage bieten ihre Publikationen auch in für einen eBook-Reader tauglichen Formate digital an.

Viele eBook-Reader benutzen die Technologie der elektronischen Tinte. Dies ist eine sehr kontrastreiche Anzeigetechnik ohne aktive Hintergrundbeleuchtung (im Gegensatz zu gewöhlichen LCD-Anzeigen) und bietet so ein sehr gut lesbares Schriftbild mit hoher Auflösung, welches die Augen kaum anstrengt und auch bei direkter Sonneneinstrahlung noch sehr gut lesbar bleibt.

Bei diesem Verfahren werden die einzelnen Bildpunkte durch elektrischen Strom angeregt, entweder weiße oder schwarze Punkte darzustellen. So lassen sich nicht nur kontrastreiche Buchstaben darstellen, sondern auch mehrere Graustufen, was die Anzeige einfacher Grafiken ermöglicht. Praktisch: Strom wird nur benötigt, um den Bildschirminhalt zu verändern. Zum Erhalten des Bildes ist dadurch keinerlei Energie nötig, theoretisch bleibt das einmal hergestellte Bild über Wochen erhalten.

Tablet-PCs, Notebooks und manche eBook-Reader setzen LCD-Technik ein. Diese benötigt immer Strom um den Bidlschirminhalt darzustellen. LCD-Bildschirme eignen sich auch nicht für längeres Lesen, da diese Darstellungsform durch sein geringeres Kontrastverhältnis das Auge sehr anstrengt. Die Möglichkeit, auch farbige Inhalte darstellen zu können, gleicht den Nachteil der schlechteren Lesbarkeit von Texten nicht aus.

Der Entwicklungstrend für E-Book-Reader ist nicht klar abzusehen, insbesondere nicht, ob sie sich gegen Mehrzweck-Geräte wie Smartphones oder Tablet-PCs, die im Prinzip die gleichen Aufgaben übernehmen können, durchsetzen werden oder neben diesen parallel existieren werden.

Tja, was sagt uns das jetzt alles?
Wenn man viel unterwegs lesen will, ist so ein eBook-Reader bestimmt klasse. Ich selbst werde noch warten, bis die Tablet-PCs günstiger werden, da man damit einfach mehr machen kann...

Bei Spiegel-Online gibt's noch ganz viel mehr Infos zu eBook-Readern und eBooks.

 


Kategorie: Computer & Technik

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